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Der Senkrechtlift – das ist die Höhe!

Treppenlifte sind zwar häufig eine große Hilfe im Alltag, allerdings nicht immer die beste Lösung, wenn Menschen mit körperlichen Einschränkungen befördert werden sollen. Oft ist es aus Platzgründen nämlich gar nicht möglich, einen Treppenlift zu installieren. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine enge Wendeltreppe oder eine andere verwinkelte Treppe eingebaut ist. In so einem Fall wäre ein Rollstuhllift ebenfalls eine sehr platzintensive Lösung, die nicht zu realisieren ist. Ein Senkrechtlift ist hier eine ideale Alternative, mit dem dennoch ein sicherer Transport in eine andere Etage ermöglicht wird.

  • Lifte als Alltagshilfe – was ist das genau?
  • Vorteile
  • Funktionsweisen
  • Sicherheit
  • Installationsmöglichkeiten
  • Einbau
  • Kosten

Der Senkrechtlift – was ist das genau?

Der Senkrechtlift wird auch als Homelift bezeichnet und lässt sich am ehesten mit einem Fahrstuhl vergleichen, der senkrecht nach oben fährt. Mit einem Senkrechtlift lassen sich Höhenunterschiede von bis zu 15 Metern, oft auch weniger zurücklegen. Diese Varianten werden mittlerweile von verschiedenen Herstellern angeboten. Installieren lassen sie sich sowohl im Haus als auch außerhalb der Fassade – dies ist abhängig von den baulichen Gegebenheiten.

Ein klassischer Treppenlift, wie zum Beispiel ein Plattform- oder Sitzlift, funktioniert in der Regel nach dem Prinzip, dass der Fahrer sitzend oder stehend entlang einer Führungsschiene nach oben oder nach unten transportiert wird. Abhängig vom jeweiligen Modell lässt sich der Lift dabei entweder über eine Steuereinheit am Lift oder auch per Fernbedienung bedienen. Gerade für Rollstuhlfahrer sind Plattformlifte eine beliebte Lösung. Doch wenn ein Treppenhaus dafür nicht genügend Platz bietet, um diesen einzubauen, kann der Senkrechtlift die bessere Variante sein. Unter Umständen hat man aus baulichen Gegebenheiten gar keine andere Wahl, eine andere Liftvariante einzubauen – ist die Substanz der Wände beispielsweise nicht stark genug, um Führungsschienen zu tragen, sollte ein Senkrechtlift eingebaut werden.

Welche Vorteile bietet ein Senkrechtlift?

Es gibt viele Gründe, sich für einen Senkrechtlift zu entscheiden: So lassen sie sich beispielsweise selbst mit schweren elektrischen Rollstühlen befahren und bieten dennoch einen vollkommen sicheren Transport. Rutschfeste Bodenbeläge, Haltegriffe und Sicherheitsgurte sorgen dafür, dass nichts passieren kann. Auch die Bedienung gestaltet sich bei den meisten Senkrechtlift Modellen denkbar einfach.

Weiterhin existieren Lifts sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich, sodass sich für jede bauliche Gegebenheit eine passende Lösung findet.

Senkrechtlift – die Funktionsweisen

Der größte Unterschied zwischen einem Senkrechtlift und einem normalen Treppenlift ist sicherlich, dass sie sich nicht vorwärts oder seitwärts, sondern stets vertikal nach oben oder unten bewegen. Hier ist keine Führungsschiene, sondern eine ähnliche Tragvorrichtung in senkrechter Form installiert. Diese lässt sich selbst auf engem Raum montieren. Rollstuhlfahrer befahren genauso wie auch bei einem Plattformlift eine Fläche, die sich dann anschließend nach oben oder nach unten bewegt. Ein Senkrechtlift kann natürlich auch ohne Rollstuhl bzw. von Menschen, die nur bedingt in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, genutzt werden. Ein wichtiger Punkt ist bei allen Senkrechtlift Bauarten jedoch die Sicherheit – sie sollte an oberster Stelle stehen.

Sicherheit beim Senkrechtlift

Noch wichtiger als alle anderen Ausstattungsmerkmale bei einem Senkrechtlift ist – sowie auch bei allen anderen Liftvarianten – stets die Sicherheit. Sicherheitsbügel, Haltegriffe und rutschfeste Beläge sind für einen Senkrechtlift ein Muss. Gleichzeitig ist ein Notablass, welcher bei einem Stromausfall dennoch einen sicheren Transport zur nächsten Etage gewährleistet, bei den meisten Modellen bereits standardmäßig verbaut. Weitere Funktionen wie beispielsweise eine Fangvorrichtung, ein Lichtgitter oder ein integriertes Telefon für Notrufe sind Extras, die nicht bei allen Senkrechtlift Modellen vorhanden sind. Hier ist es wichtig, vor dem Kauf verschiedene Geräte miteinander zu vergleichen, um das passende Gerät zu finden.

Ein weiterer bedeutender Aspekt ist die CE-Kennzeichnung an einem Senkrechtlift: Diese sollte in jedem Fall vorhanden sein, denn bei diesem Siegel ist sichergestellt, dass die aktuellen EU-Richtlinien im Hinblick auf Sicherheit erfüllt sind.

Senkrechtlift – die Installationsmöglichkeiten

Möchte man einen Senkrechtlift in seinem Haus einbauen, gibt es hierfür verschiedene Vorgehensweisen. Einerseits ist es machbar, einen Lift im Haus zu installieren, was allerdings mit einigen aufwändigen baulichen Veränderungen einhergeht. Das liegt daran, dass für den Einbau ein Schacht gebaut werden muss, wie es auch bei einem normalen Lift erforderlich ist. Nur so kann sich der Lift nach unten oder oben bewegen. In vielen Fällen setzt dies einen Durchbruch in die nächste Etage voraus, sofern es sich nicht um ein offenes Treppenhaus handelt. Natürlich sind hierfür spezielle statische Berechnungen erforderlich, denn die Stabilität des Hauses darf durch die Veränderungen nicht gefährdet werden. Nicht selten scheitert ein solches Vorhaben genau an dieser Voraussetzung.

Eine oft kostenintensivere, allerdings deutlich effizientere Lösung ist dagegen der Einbau von einem Senkrechtlift, der in einen Anbau integriert wird. Er ähnelt am ehesten einem klassischen Lift, wie er auch in anderen mehrstöckigen Gebäuden vorkommt. Dieser Anbau kann entweder für den Senkrechtlift umgebaut oder erst extra geschaffen werden. Zwar ist diese Methode in der Regel die teuerste, allerdings gerade für engere Räumlichkeiten noch immer die beste Lösung, um einen Senkrechtlift überhaupt integrieren zu können.

Senkrechtlift einbauen – worauf muss geachtet werden?

Viele Faktoren wie Sicherheitsvorkehrungen und die Bedienbarkeit müssen bei einem Senkrechtlift vor dem Einbau berücksichtigt werden. Ein wichtiger Punkt ist zum Beispiel die Rentabilität, die man schon vor dem Kauf klären sollte. Gerade weil der Senkrechtlift in der Regel mit größeren Umbaumaßnahmen verbunden ist, muss zuerst entschieden werden, ob sich die Installation lohnt. Muss beispielsweise nach einem Unfall oder einer Erkrankung nur eine temporäre Lösung her, dann ist ein Senkrechtlift inklusive Schacht sicherlich zu viel des Guten. Auch Personen, die nicht in einem eigenen Haus wohnen, sollten sich den Einbau zweimal überlegen. Möchte man einen Senkrechtlift in einem Mietshaus einbauen, benötigt man dafür selbstverständlich die Genehmigung des Hauseigentümers. Dabei spielt besonders eine Rolle, wie lange die entsprechende Person noch im Mietshaus wohnen bleiben wird.

Sollte man einen Einbau an der Außenfassade des Hauses in Betracht ziehen, gilt es unter Umständen außerdem die Grundstücksverhältnisse zu beachten: So muss gewährleistet sein, dass auf dem Grundstück überhaupt genügend Platz ist, um den Senkrechtlift zu installieren. Hilfreich ist hier, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, der diesbezüglich eine genaue Planung vornehmen kann.

Die Kosten für einen Senkrechtlift – wie viel muss investiert werden?

Sicherlich lassen sich die Kosten für den Einbau von einem Senkrechtlift nicht so einfach pauschalisieren, denn es spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, die den Preis beeinflussen. Dazu zählt beispielsweise die Höhe, in welcher der Senkrechtlift installiert werden soll. Ebenfalls ist der Bau eines Schachts für den Senkrechtlift mit höheren Kosten verbunden. Die günstigere Lösung wäre ein Lift, der ohne einen zusätzlichen Schacht auskommt und beispielsweise in einem Haus mit offener Decke zur nächsten Etage leichter befestigt werden kann.

Weiterhin sind Zusatzfunktionen wie ein Notfalltelefon oder auch komfortable Bedienmöglichkeiten ein entscheidender Kostenfaktor. Allerdings sollte man hier nicht am falschen Ende sparen, wenn es sich um eine dauerhafte Lösung für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen handelt. Wichtig ist, dass der Senkrechtlift zu den eigenen Bedürfnissen passt und einen sicheren, schnellen und reibungslosen Transport in eine andere Etage ermöglicht. Denn gerade für gehbehinderte Menschen ist es wichtig, durch den Senkrechtlift ein Stück Selbstständigkeit im Alltag zurückgewinnen zu können.

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